Rückblick


Teilsanierung unseres Gästehauses

Nachdem vor zwei Jahren eine neue Küche in unserem Gästehaus neu eingebaut wurde, war nun eine grundlegende Sanierung der Fußböden in den Schlafräumen und des Gruppenraumes nötig.
Herr Thomas F. hat sich Gedanken gemacht, wie der Gruppenraum freundlicher und den modernen Anforderungen gerechter gestaltet werden kann. So sind nun zwei weitere kleine Abstellmöglichkeiten geschaffen worden, sodass die Küche etwas größer ist, da der Kühlschrank in einer Nische seinen Platz gefunden hat. Auch eine Schiebetür trennt nun die Küche vom großen Gruppenraum.
Nicht nur der Fußboden, sondern auch die Wände und die Decke wurden neu gestaltet. Ein neues Beleuchtungskonzept sorgt für deutlich verbesserte Lichtverhältnisse. Dies ist gerade für Pfarrkonvente oder andere Tagungen von Vorteil. Herr Michael T. hat für ein stabiles WLAN im Gästehaus gesorgt.
Die Teilsanierung kostete die Gemeinde über 20.000 Euro. Einige zweckgebundene Spenden sind hierzu schon eingegangen. Wir würden uns über weitere Spenden zur Deckung der Kosten freuen. Denn auch weitere Sanierungen im Gästehaus stehen an.
So ist auch die Krypta – der kleine Andachtsraum im Gästehaustrakt –neu zu gestalten, wie auch der Vorraum zu den Sanitäranlagen. Nach Möglichkeit und Kapazität sollen diese Arbeiten bald möglichst umgesetzt werden.
Allen, die bei der Umsetzung der Teilsanierung auf vielfältige Weise mitgewirkt haben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.



Gemeindeversammlung am 7. April – Beschlüsse zum Relief in der St. Marienkirche
Zu einer dritten Gemeindeversammlung im laufenden Jahr war die Gemeinde im Anschluss an den Gottesdienst am 7. April eingeladen und gebeten. Einziger Tagesordnung war die Gestaltung des Betonbalkens in unserer St. Marienkirche. Bischof Schöne führte in das Thema ein.
Der Künstler, Herr Thomas Lucker aus Berlin, stellte sich und seine Arbeiten sowie seinen ersten Entwurf zur Gestaltung des Betonriegels vor. Er zeigte ein Muster der verwendeten Technik mit der Abbildung einer Prozession auf Christus zu. Einige Gemeindegliedern äußerten die Sorge, dass der Fokus bei zu großer Farbgebung des Reliefs vom Altar und dem Kreuz abwandern und die Zentrierung auf die Mitte des gottesdienstlichen Raumes Schaden nehmen könne. Da aber die Farbgebung und deren Intensität bei dieser Gemeindeversammlung nicht Gegenstand der Abstimmung war, wurde die Diskussion verschoben. Im Folgenden bestand die Möglichkeit sich mit Herrn Lucker auszutauschen und seinen Entwurf selber in Augenschein zu nehmen.
Ohne Herrn Lucker fasste die Gemeindeversammlung nachstehende Beschlüsse: Es soll erstens die vorgestellte Technik verwendet, zweitens Herr Lucker beauftragt und drittens eine Prozession auf den auferstandenen und erhöhten Jesus Christus hin dargestellt werden. Pfarrer Büttner beendete die Gemeindeversammlung mit Vaterunser und Segen.



Konfirmationsgedenken in St. Marien gefeiert
Am Hirtensonntag, dem 5. Mai 2019, haben wir einen Festgottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahls und Konfirmationsgedenken gefeiert. Verschiedene Jahrgänge, die seinerzeit teils auch in unterschiedlichen Kirchen konfirmiert wurden, zogen unter Orgelbegleitung feierlich in den Gottesdienst ein. Das Vortragekreuz trug Evelin L. und Sarah L. brachte die Gedenkurkunden in die Kirche hinein, beide Mädchen sind im aktuellen Konfirmandenjahrgang. Es folgten Frau Elvira K. (60-jähriges Konfirmationsgedenken), Annette L. (25-jähriges Konfirmationsgedenken) und der fast vollzählige Konfirmandenkurs, der vor 40 Jahren von Bischof i.R. (damals Pfarrer unserer Gemeinde St. Marien) Dr. Jobst Schöne in der Marienkirche konfirmiert wurde, Marita B., Angelika K. und Tina F.
Nach den Abkündigungen gestalteten Pfarrer Markus Büttner und Bischof i.R. Dr. Jobst Schöne das Konfirmationsgedenken mit Gebet und Segen. Bischof Schöne verlas die Konfirmationssprüche und übergab die Gedenkurkunden, um anschließend jeden Einzelnen persönlich zu segnen. Es war für alle ein bewegender Moment, besonders aber für den Konfirmandenjahrgang, der vor 40 Jahren von Bischof Schöne an eben diesem Altar konfirmiert wurde, da sie nun noch einmal durch ihren Konfirmator den Segen des Dreieinigen Gottes für den weiteren Lebens- und Glaubensweg empfangen durften.