Rückblick
Konfirmationsfest am 12. April
Am 12. April, dem Sonntag Quasimodogeniti, feierten wir in St. Marien die Konfirmation von Julia L., Smilla P., Avin S., Anna W., Aurora W., Fritz B. und Joël P. Die Kirche war bereits zur Beichte fast voll besetzt, so dass auch der Vorraum vorausschauend bestuhlt wurde, um allen Gottesdienstbesuchern einen Platz zu gewähren. Es ist immer ein ganz besonderes Lebensereignis, sich mit der Konfirmation selbständig zu Gott zu bekennen und sein Heiliges Abendmahl zu empfangen - sowohl für die Konfirmanden als auch für Familie, Freunde und Gemeinde. Die Festgemeinde hat das Geschehen feierlich und fröhlich im Gebet und Loblied mitgetragen. So wünschen wir den sieben Konfirmierten nun Gottes reichen Segen für ihren Lebensweg, Glaubensstärke, die Gewissheit, einen Platz bei ihm zu haben - sowohl hier auf Erden als auch in der Ewigkeit - und dadurch Vertrauen und Zuversicht an jedem neuen Tag! Denn so haben wir es auch auf Wunsch der Konfirmanden im Gottesdienst gesungen: „Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.“
Neuer Konfirmandenkurs hat begonnen
Nachdem wir am 12. April die Konfirmation des Jahrgangs 2024-2026 gefeiert haben, hat zwei Wochen später der neue Vorkonfirmandenkurs begonnen. Er ist mit drei Jungs kleiner als die Jahrgänge der vergangenen Jahre. Aber wir freuen uns sehr über die Teilnahme von Pius B., Jona F. und Philipp L. an diesem Kurs. Schließen wir diese Kinder in unsere Gebete ein, dass sie im Glauben wachsen, in der Hoffnung bleiben und in der Liebe zu Jesus Christus zunehmen.
65. Gemeindegründungstag am 19. April
Am 19. April, dem Sonntag Misericordias Domini, feierten wir den 65. Gründungstag unserer St. Mariengemeinde. Das Thema dieses Sonntages mit dem Herrn als gutem Hirten und der österlichen Freude passte wunderbar zu unserem Jubiläum. Pfarrer Büttner predigte dazu: „Des Herrn Barmherzigkeit ist groß, er öffnet die Türen zum Evangelium und ließ unsere Gemeinde in den vergangenen sechseinhalb Jahrzehnten unter seinem Segen wachsen!“ Was für ein tröstendes und segensreiches Wort.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zum festlichen Kirchenkaffee eingeladen. Viele Gemeindeglieder und Gäste sind dieser Einladung gefolgt. An wunderschön gedeckten Tischen wurde köstlich gespeist und sich fröhlich unterhalten. Wir danken allen, die dazu beigetragen haben, von Herzen! Einige Gemeindeglieder aus der Anfangszeit unserer Gemeinde berichteten zudem von der ersten Zeit, als die Kirche noch nicht stand und der Gottesdienst noch im Gemeinderaum stattfand, es einen Roll-Altar gab, Andreas T. dann der erste Täufling in der neu gebauten Kirche war und vieles mehr. Was für ein segensreicher Tag! Wie dankbar können wir für den Rückblick auf St. Marien und den Ausblick unserer Gemeinde auf Gott an unserer Seite sein! So haben wir es auch vormittags im Gottesdienst besungen: „Es kennt der Herr die Seinen und hat sie stets gekannt, die Großen und die Kleinen in jedem Volk und Land; er lässt sie nicht verderben, er führt sie aus und ein; im Leben und im Sterben sind sie und bleiben sein.“ (ELKG² Nr. 282)
ICU-Gottesdienst am 26. April
„Freuet euch und seid dankbar!“ So lautete das Thema des ICU-Gottesdienstes am Sonntag Jubilate, dem 26. April. Und so sangen wir viele Lob- und Danklieder aus dem CoSi 1 und hörten segensreiche Worte aus Pfarrer Büttners Predigt: „Gott wird uns auferwecken zum ewigen Leben. Das ist unser Ziel, unsere Hoffnung und unser Glaube. Weil wir dieses große Ziel vor Augen haben, werden wir nicht müde. Schon jetzt ist unser Herz dankbar für das, was Gott Großes an uns tun wird. Dann wird unsere Freude vollkommen sein.“ Zu dieser Predigt gab es die Möglichkeit, selbst aufgeschriebene Gebetsanliegen des Dankes in eine „Dankmauer“ zu stecken.
Gestärkt von Gottes Wort und dem Heiligen Abendmahl verließen die Gottesdienstbesucher die Kirche, wurden - wie bei jedem „Gottesdienst mal anders“ - mit einem Giveaway beschenkt und folgten der Einladung zu „Coffee and Juice“ in den Gemeindesaal. Dort konnten sich Groß und Klein an leckeren Köstlichkeiten erfreuen sowie über Zeit für- und miteinander und auch wieder über das traditionelle ICU-Verlosungsgeschenk.
Ein wunderschöner, fröhlicher, sonniger und segensreicher Sonntag mit viel Grund zum Freuen und Danken!
Orgelsanierung hat begonnen
Zum Konfirmationsgottesdienst erklang die Orgel in St. Marien vorläufig letztmalig, bevor sie nun bis voraussichtlich Ende Juli generalüberholt wird und neue Register zugefügt werden. Die Arbeiten an der Orgel erfordern auch Verstärkungen an der Empore. Auch müssen die großen Orgelpfeifen zwischenzeitlich auf der Empore abgelegt werden. Es ist daher eventuell nötig, sich einen anderen Platz in der Kirche zu suchen.
Firma Schuke hat uns als Ersatz eine Truhenorgel zur Verfügung gestellt, die neben dem Klavier in den Gottesdiensten zum Einsatz kommt. Ende Juni wird Firma Kaltenbach in Absprache mit Firma Schuke mit dem Einbau eines Heiz- und Kühlungssystems beginnen, sodass wir im Hochsommer vielleicht schon von einer klimatisierten Kirche profitieren können. Ein herzlicher Dank unserem Bauteam und Oliver Sch. für die Begleitung der Orgelsanierung!
Jugendfahrt nach Lettland - zwischen Himmel und Erde
Vom 13. bis 17. Mai fand eine Jugendfahrt nach Mazirbe in Lettland statt. Die Strecke Berlin-Riga legten wir mit dem Flugzeug zurück, um dann in einen Shuttlebus nach Mazirbe umzusteigen. Inmitten herrlicher Natur, gemütlich untergebracht und kulinarisch bestens versorgt, genossen wir vier wundervolle gemeinsame Tage. Die Sonne verwöhnte uns sehr. Es wurden allerhand Gesellschaftsspiele gespielt und tägliche Spaziergänge zum Ostseestrand unternommen. Der kleine Dorf-Shop mit Kaffee- und Eis-Automat war dabei ein beliebter Zwischen-Stopp. Einige von uns trauten sich barfuß bis zum Knie in die Ostsee, andere sogar schwimmend (!). Die sportliche Betätigung kam auch sonst nicht zu kurz: Volleyball, Frisbee, Federball, Jonglieren und sogar ein kleiner Yoga-Einführungskurs hielten uns fit und brachten allen viel Spaß.
Es gab viel Zeit zum Erzählen und unfassbar viel zu Lachen. Gemeinsam haben wir musiziert und gesungen, Andachten gehalten und Gottesdienste besucht. Die Menschen in Lettland begegneten uns alle sehr freundlich und offen. Für Samstagmittag engagierte uns Pastor Ivars Jēkabsons sogar als Chor für eine Hochzeit. Im Anschluss daran besuchte uns unser lieber Pfarrer Andris Kraulins für ein paar Stunden. Passend zur Himmelfahrtszeit sprach er in seiner Abendandacht davon, dass wir uns in Mazirbe an einem Ort „zwischen Himmel und Erde“ befinden würden. Und so fühlte es sich auch an: Meer, Strand, Wald und Himmel und dazwischen wir, die schöne Kirche auf dem Hügel und Gott mitten unter uns. Pfarrer Kraulins sagte zudem, „dass Jesus zwar in den Himmel aufgefahren sei, er aber dennoch ganz nah bei uns wäre; sowohl hier in Mazirbe, wo wir alle so sorglos zusammen seien, als auch in unserem wiederkehrenden Alltag mit all seinen Sorgen, Nöten, Ängsten und Fragen!“
Pfarrer Jēkabsons, der uns die Tage über geistlich versorgt und uns auch sonst seine Zeit geschenkt hatte, gab uns am Sonntagmorgen in seiner Predigt ebenfalls stärkende Worte mit auf den Weg: „Ein jeder von euch hat seine Gabe; von Gott liebevoll gegeben, wertvoll für jeden einzelnen, aber auch wichtig für die Gemeinschaft.“ Genauso hatten wir es auch in diesen Tagen erlebt - wie jeder auf seine Weise zu dieser ganz besonderen, segensreichen und durchweg fröhlich-lustigen Fahrt beigetragen hat.
Am Sonntagnachmittag konnten wir noch ein paar Eindrücke aus Rigas Altstadt mitnehmen, um uns dann wieder auf den Heimweg nach Berlin zu machen. Und so kamen wir alle erfüllt und mit vielen wunderschönen Erinnerungen und Erlebnissen im Gepäck wieder zu Hause an; dankbar für diese wunderschöne, behütete Zeit und beschenkt mit wertvoller Gemeinschaft, Natur pur, Liebe, Lachen und Gottes reichem Segen!
