St. Marien Aktuell



Adventsbäckerei für Kinder öffnet am 3. Dezember ihre Tore
Weil es im letzten Jahr so viel Spaß gemacht hat, soll es wieder ein Adventsbacken für Kinder ab 8 Jahren geben! Wir treffen uns am 3. Dezember 2016 um 10.00 Uhr und wollen um 16.00 Uhr fertig sein. Anmeldungen bitte bei Roswitha A. unter der Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .



Herzliche Einladung zum Adventsnachmittag und abschließender musikalischer Vesper
Am 2. Adventssonntag, dem 4. Dezember, laden wir zu 15.30 Uhr zum diesjährigen Adventsnachmittag ein. Wir wollen wieder miteinander Advents- und Weihnachtslieder singen, die eine oder andere kleine Geschichte hören, und natürlich auch miteinander ins Gespräch kommen. Der Nachmittag endet mit einer musikalischen Vesper in unserer Kirche, die um 17.30 Uhr beginnen wird. Oliver Sch. und Adele B. werden die Vesper musikalisch ausgestalten. Tatiana L. ist Ansprechpartnerin für das leibliche Wohl.
Ganz herzliche Einladung zu diesem besonderen Adventsnachmittag mit musikalischer Vesper!



Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten in der Advents- und Weihnachtszeit
Die Adventszeit als Bußzeit möchte auf das Geschehen der Weihnacht vorbereiten und uns zur Ruhe kommen lassen. In besonderer Weise dienen hierzu die Gottesdienste am Mittwoch (30.11., 7.12., 14.12.), die jeweils um 18.30 Uhr als Beicht- und Abendmahlsgottesdienst in gekürzter Form gefeiert werden, aber selbstverständlich auch die Hauptgottesdienste an den Adventssonntagen.

Am Heiligen Abend wird zu drei Gottesdiensten, die je einen unterschiedlichen Charakter haben, eingeladen. Um 14.30 Uhr feiern wir eine Andacht mit Krippenspiel. Kinder und Erwachsene proben eifrig und freuen sich darauf weiterzusagen, dass der Heiland der Welt geboren ist. Um 16.00 Uhr feiern wir unsere liturgische Vesper. Zwischen diesen beiden Gottesdiensten bläst unser Posaunenchor. Die Christnacht mit Feier des Heiligen Abendmahls wird um 22.00 Uhr unter der Leitung von Bischof Dr. Jobst Schöne gefeiert werden.

Den 1. Weihnachtsfeiertag begehen wir mit einer Beichtandacht um 09.30 Uhr, der mit einem Festgottesdienst zum Heiligen Christfest um 10.00 Uhr fortgesetzt wird. Der 2. Weihnachtsfeiertag steht ganz im Zeichen des Erzmärtyrers Stephanus. In besonderer Weise wollen wir an diesem Tage der verfolgten Christen weltweit gedenken und für sie beten. Bischof Dr. Schöne hat die Predigt in diesem Gottesdienst übernommen. Er beginnt um 09.30 Uhr mit der Beichtandacht und wird um 10.00 Uhr mit einem Hauptgottesdienst mit Feier des Heiligen Altarsakraments fortgesetzt.

Am 31. Dezember, dem Altjahresabend, feiern wir einen Beicht- und Abendmahlsgottesdienst um 16.00 Uhr. Als Gastprediger hat sich unser früherer Propst Wilhelm Torgerson D.D., jetzt Professor in St. Catharines (Kanada) und Odessa (Ukraine), angesagt, worüber wir uns sehr freuen.

Am Neujahrstag findet um 11.00 Uhr ein Beicht- und Abendmahlsgottesdienst in unserer St. Marienkirche statt.

Am Freitag, dem 6. Januar 2017, feiern wir um 18.30 Uhr das Epiphaniasfest mit einem Beicht- und Abendmahlsgottesdienst. Herzliche Einladung zu diesen Gottesdiensten!



Kirchweihfest und Eröffnung der Buchausstellung
Das Jahr 2017 wird von vielen Feierlichkeiten, Konzerten, Vorträgen und Ausstellungen zum Reformationsjubiläum geprägt sein. Wir feiern am 12. Februar 2017 unser diesjähriges Kirchweihfest. Wir beginnen diesen Tag mit einem Festgottesdienst, der um 09.30 Uhr mit einer Beichtandacht beginnen wird und um 10.00 Uhr mit einem Sakramentsgottesdienst fortgesetzt werden wird. Im Anschluss daran soll ein Mittagessen angeboten werden.

Um 16.00 Uhr wird Professor em. Dr. Ernst Koch, Leipzig, die Feierlichkeiten zum 500-jährigen Reformationsjubiläum für unseren Kirchenbezirk Berlin-Brandenburg mit seinem Vortrag: Die Bibel – das Wort Gottes, eröffnen. Nach Vortrag und Aussprache wird Bischof em. Dr. Jobst Schöne D.D. die Buch-Ausstellung: Was bringt uns die Reformation? mit einer Einführung eröffnen. Gezeigt werden 30 Exponate, die uns durch die Kirchengeschichte der evangelisch-lutherischen Reformation führen. Verschiedene Bücher von Martin Luther über Johannes Bugenhagen, Veit Dietrich bis zu Johann Gerhard ausgestellt werden. Hierbei handelt es sich teilweise um Original-, aber auch um Faksimiledrucke. Ein Katalog mit Einführungen in die Exponate sowie Bilder nehmen den Besucher mit auf die Reise durch die Reformationsgeschichte der evangelisch-lutherischen Kirche. So kann er sich auch selbstständig mit den Exponaten befassen.

Die Ausstellung ist in vier Abteilungen gegliedert. Zunächst wird Luther als Mönch, Reformator und Lehrer der Kirche vorgestellt. Folglich findet der Besucher in dieser Abteilung auch den Originaldruck von Martin Luthers Schrift: Von der Freiheit eines Christenmenschen aus dem Jahr 1520.

Die zweite Station dieser Ausstellung wird die Heilige Schrift – Das Wort Gottes unters Volk gebracht - zum Thema haben. Neben Bibelausgaben ist das von Matthias Flacius herausgegebene „Novum Testamentum – Glossa Compendiaria“ aus dem Jahr 1570 herauszuheben. Aber auch ein Faksimiledruck der Niederdeutschen Passionsharmonie aus dem Jahr 1586 von Johannes Bugenhagen wird zu sehen sein.

Die dritte Abteilung der Ausstellung steht unter der Überschrift: Der lutherische Gottesdienst: die betende und singende Kirche. Etliche Faksimiledrucke über die Form und Ordnung der Deutschen Messe zu Worms aus dem Jahr 1525 oder „Ein Betbüchlein mit einem Kalender und Passional aus dem Jahr 1529“ von Martin Luther werden gezeigt. Aber auch spätere Agendenwerke von der „Agend Büchlein für die Pfarrerrn auff dem Land“ aus dem 1569 von Veit Dietrich bis hin zur Evangelisch-Lutherischen Kirchenagende der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, die heute in Kirchengemeinden der SELK in Gebrauch ist, werden ausgestellt.

Der vierte Bereich beschäftigt sich mit Bekenntnis und Lehre: Was es heißt, lutherischer Christ zu sein. Besonders hervorzuheben ist die „Historia der Augspurgischen Confession“ des David Chytraeus aus dem Jahr 1580 und das „Examen Concilii Tridentini“ des großen lutherischen Theologen Martin Chemnitz, ein Druck aus dem Jahr 1615.

In unserer St. Marienkirche soll diese Ausstellung vom 12. bis 28. Februar 2017 zu sehen sein. Weil die Bücher nicht unbeaufsichtigt gezeigt werden können, wird um Mithilfe gebeten. Angedacht ist, die Ausstellung in diesen Tagen von montags bis freitags zwischen 15.00 und 17.00 Uhr, samstags in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr und sonntags im Anschluss an den Gottesdienst offen zu halten. Wer sich vorstellen kann für zwei Stunden die Aufsicht zu führen, melde sich bitte bei Bischof em. Dr. Schöne oder Pfarrer Büttner. Da ein ausführlicher Katalog mit Einführung in die einzelnen Schriften vorliegt, sind Kenntnisse der einzelnen Schriften nicht zwingend erforderlich.