Losungen

Mittwoch, 19. Juni 2013
Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; verkündigt sein Tun unter den Völkern!
Paulus sprach: Ich achte mein Leben nicht der Rede wert, wenn ich nur meinen Lauf vollende und das Amt ausrichte, das ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, zu bezeugen das Evangelium von der Gnade Gottes.

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Unsere Gemeinde

Mittelpunkt unseres gemeindlichen Lebens in St. Marien sind die Gottesdienste, die nicht nur von einer großen Zahl von Gemeindegliedern, sondern auch von vielen Gästen besucht werden. Der sonntägliche Hauptgottesdienst wird nach der Ordnung der Lutherischen Messe gefeiert, die ihre Ursprünge im Gottesdienst der frühen Christenheit hat. Wir feiern jeden Gottesdienst als Audienz bei unserem auferstandenen Herrn Jesus Christus, der bei uns durch sein Wort und Sakrament gegenwärtig ist. Darum sind unsere Gottesdienste sehr festlich gestaltet: Wir singen viele Lieder und liturgische Gesänge; der Pastor und andere Helfer im Gottesdienst tragen bunte liturgische Gewänder; auch sitzen wir nicht die ganze Zeit des Gottesdienstes, sondern vollziehen mit, was im Gottesdienst geschieht, indem wir uns erheben oder auch niederknien.

Jeden Sonn- und Feiertag feiern wir das Heilige Abendmahl. Auch Kinder sind zu unseren Gottesdiensten herzlich eingeladen; während der Predigt wird für sie ein besonderer Kindergottesdienst in unserem Gemeindehaus gehalten. Image

Auch unter der Woche herrscht bei uns in St. Marien ein reges Leben: Jugendchor, Posaunenchor und Flötenkreis üben für ihre Einsätze in den Gottesdiensten. In verschiedenen Gesprächskreisen werden Fragen des Glaubens und des christlichen Lebens miteinander diskutiert. Beim monatlichen „Kirchenkaffee“ nach dem Gottesdienst und bei gemeinsamen Fahrten und Festen lernen Gemeindeglieder und Gäste einander näher kennen und wachsen so miteinander als „Gemeinde-Familie“ enger zusammen.Zurzeit wird nach jedem Gottesdienst ein Mittagessen für die Gottesdienstbesucher angeboten, damit sich alte und neue Gemeindeglieder aus den unterschiedlichsten Ecken dieser Welt besser kennen- und verstehen lernen.

Ein besonderes Gewicht liegt bei uns in St. Marien auf der Kinder- und Jugendarbeit: Schon in unserem Kindergarten soll den Kindern die frohe Botschaft von Jesus Christus nahegebracht werden. Regelmäßig kommt der Kindergottesdienst-Helferkreis zusammen, um die sonntäglichen Kindergottesdienste vorzubereiten. Einmal im Jahr findet in unserer Gemeinde eine Kinderbibelwoche statt, an deren Abschluss jeweils ein großer Familiengottesdienst steht. Im Kinderunterricht werden die Kinder auf spielerische Weise mit biblischen Geschichten vertraut gemacht.

Image Der Konfirmandenunterricht dauert zwei Jahre: Er soll dazu dienen, dass die Konfirmanden in die Gemeinde hineinwachsen. Dazu werden in ihm die Grundlagen des christlichen Glaubens verständlich und gegenwartsnah vermittelt. Ein Jahr vor der Konfirmation empfangen die Konfirmanden in einem festlichen Erstkommuniongottesdienst zum ersten Mal das Heilige Abendmahl. Im Laufe ihrer Konfirmandenzeit nehmen die Konfirmanden an drei Freizeiten teil.

Nach ihrer Konfirmation können die Jugendlichen zwischen verschiedenen Angeboten in der Jugendarbeit unserer Gemeinde auswählen: Der Jugendkreis trifft sich jeden Donnerstag zu gemeinsamem Gespräch und gemeinsamen Unternehmungen; auch nach dem Sonntagsgottesdienst bleiben die Jugendlichen oftmals zu gemeinsamen Aktionen zusammen.

Die jungen Erwachsenen treffen sich öfters sonntags nach dem Gottesdienst zu gemeinsamem Essen und Diskutieren. Daneben besteht ein Predigtvorbereitungskreis, in dem jeweils der Predigttext des übernächsten Sonntags behandelt wird.

Ein weiteres Aufgabenfeld in unserer Gemeinde hat sich uns in der Arbeit mit Aussiedlern aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion erschlossen. In Unterrichtskursen werden Aussiedler auf den Empfang der Heiligen Taufe und der Heiligen Konfirmation vorbereitet; in einer Sozialsprechstunde für Aussiedler und durch das ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Gemeindeglieder versuchen wir, Aussiedlern bei der Integration in unsere Gesellschaft und Gemeinde und bei der Lösung von alltäglichen Problemen zu helfen.

Ein zentrales Anliegen der Arbeit der Pfarrer ist die Seelsorge: Regelmäßig versuchen sie, alle Gemeindeglieder zu Hause zu besuchen, besonders diejenigen, die krank sind und nicht mehr zum Gottesdienst kommen können. Ihnen reichen sie auch zu Hause immer wieder das Heilige Abendmahl. Jede Woche stehen sie zu einer Sprechstunde und zu einer Seelsorgestunde mit Gelegenheit zur Einzelbeichte zur Verfügung; doch sind sie auch darüber hinaus gerne zur Vereinbarung von Gesprächsterminen bereit.

Die Vielfalt unseres Gemeindelebens in St. Marien ist nur dadurch möglich, daß sich so viele Gemeindeglieder daran aktiv beteiligen und sich mit ihren Gaben darin einbringen. Das Engagement der Gemeindeglieder äußert sich auch in ihren Kirchenbeiträgen, Kollekten und Spenden für die Gemeinde, die es der Gemeinde ermöglichen, trotz ihrer im Vergleich zu den Landeskirchen geringen Größe unabhängig von dem staatlichen Kirchensteuersystem zu existieren und ihre Aufgaben wahrzunehmen. Über alle eingangenen Gelder und ihre Verwendung gibt der Rendant der Gemeinde einmal im Jahr auf einer Gemeindeversammlung Rechenschaft. Auf den Gemeindeversammlungen werden auch die Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher gewählt, die zusammen mit dem Pastor die Gemeinde leiten.